Gemeinde Godern, Godern, Gemeinde, Schwerin, Strand

Aktuelles aus der Gemeinde Godern* im Jahr 2010


*bis 31.12.2011 war Godern eine eigenständige Gemeinde

Dienstag, 12. Oktober 2010

Neue Seiten in der Chronik der guten Taten am 03. Oktober 2010 in Godern

Am 03. Oktober 2010 fand passend zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit die Veranstaltung zur Chronik der guten Taten in Godern statt. Diese Tradition hat unser Bürgermeister Klaus Hillmer vor vielen Jahren eröffnet. Der Bürgermeister und die Gemeindevertreter ehren damit Bürger, die sich um die Gemeinde auf die eine oder andere Weise verdient gemacht haben.

Zum Beginn der Veranstaltung, die dieses Jahr vom 1. Stellvertreter des Bürgermeisters Hans-Ulrich Helms geleitet wurde, wurde dieser beauftragt die besten Genesungswünsche an unseren Bürgermeister Klaus Hillmer zu übermitteln. Hans-Ulrich Helms gab einen Rückblick über die Dinge, die sich in der Gemeinde Godern in den letzten 20 Jahren ereigneten und damit nachhaltig das Bild von Godern veränderten. So wurden viele Straßen und Wege in der Gemeinde im Rahmen der Flurneuordnung erneuert oder neu angelegt. Weiterhin wurden die Trinkwasser-, Gas- und Abwasserleitungen neu verlegt, verschiedene B-Pläne umgesetzt. Letztere dienten insbesondere der Umwandlung von Wochenendhäusern zu Wohnungen. Damit gewann die Gemeinde viele Bewohner hinzu. Die FFw Godern bekam neue Technik und ein deutlich erweitertes Heim. Das Gemeindehaus konnte modernisiert werden. Viele Besitzer von Häusern konnten diese in der Vergangenheit rundum erneuern und dabei wurde auch so manch ein Kleinod bewahrt.

Der 1. Stellvertreter des Bürgermeisters, Hans-Ulrich Helms, dankte den Anwesenden für ihre vielseitigen Aktivitäten in Vereinen, als Betreuerinnen unserer Senioren, Mitgliedern der FFw, und den anderen anwesenden Gemeindevertretern. Die Ehrungen nahmen Hans-Ulrich Helms und Heiner Furkert gemeinsam vor.

Dieses Jahr wurden in die Chronik der guten Taten aufgenommen:

Peter Freischmidt für seine Verdienste in der Gemeinde insbesondere für seinen Aufsteller zum Strand- und Schützenfest.

Frank-Uwe Groth aus Gneven der den Strand in Godern durch zahlreiche Veranstaltungen in Funk und Fernsehen weltbekannt gemacht hat und aktiv als Sportleiter im Schützenverein tätig ist.

Rudolf Duft aus Görslow als langjähriges sehr aktives Mitglied des hier ansässigen Schützenvereins und Betreuer des Schießwagens.

Die Seniorenbetreuerinnen Siegrid Mühlbrecht, Rosi Retschlag, Monika Priegnitz und Hildegard Eiermann für ihr aktives Eintreten zu Gunsten unser Senioren und
Markus Schubert als aktives und kreatives Mitglied der FFw Godern.

Weiterhin wurden verdienstvolle Goderner mit einen Blumenstrauß geehrt, die schon in den Jahren zuvor in die Chronik aufgenommen wurden: Evelin Siegenegger für die Betreuung des Containerstellplatzes, des Lehrpfades sowie ihre Aktivitäten innerhalb des Goderner Kreises, Lothar Rackwitz als Vorstandsmitglied der Wirtschaftsvereinigung für sein Projekt der Buslinie 100, Walter Mühlbrecht für seine Organisation von Radtouren und Hans Wesolek für seine Verdienste in der Gemeinde und für seine wundervollen Bilder aus der Gemeinde.

Die Veranstaltung klang beim gemütlichen Gespräch mit Kaffee und Kuchen aus. Letzteren hatten wieder einige aktive Frauen gebacken und uns zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, dem 635. Jahr der Gemeinde Godern.



Text: Volker Helms, Gemeindevertreter Godern
Bilder: Hans Wisolek


 

Montag, 30. August 2010

Strand- und Schützenfest 2010

Das letztes Strand- und Schützenfest in Godern fand am letzten Augustwochenende statt. Leider war das Wetter nicht unser Partner. Regenschauer verhinderten einen starken Besucherstrom. Es stand unter dem Motto „Godern für Goderner“.

Trotzdem gab es einige Neuheiten am Strand in Godern. So gab es die 1. offene Landesmeisterschaft im Schwimmschuhlauf und ein Basteln von Modellen für Kinder. Ein Aufsteller der Gemeinde Godern der von Peter Freischmidt unter tatkräftiger Mitwirkung einiger Einwohner entstand feierte Premiere. Im nächsten Jahr sollen drei davon an den Ortseingängen anlässlich der 635-Jahr-Feier stehen.

Die geplante Schatzsuche für Kinder am Freitag fiel ins Wasser und wurde am Samstag unter der Regie der freiwilligen Feuerwehr Godern nachgeholt. Diese hatte für die Kinder auch noch eine Menge Vorführungen zu bieten und die Kleinen konnten sich selbst mal als Feuerwehrleute ausprobieren. Beim örtlichen Kunstverein konnten die Kinder dann Grußbotschaften schreiben und malen. Diese wurden dann per Luftballon verschickt.

Der Schützenverein Ostufer Schweriner See war mit Pfeil und Bogen sowie Schießwagen anwesend. So wurde auch wieder ein Bürgerkönig ausgeschossen und anschließend prämiert.

Lothar Rackwitz vom Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Ostufer Schweriner See stellte die Linie 100 vor und warb für Mitfahrer. Die Senioren der Gemeinde sorgten neben dem Strandpächter für die Versorgung der Besucher. Erstere konzentrierten sich auf selbstgebackenen Kuchen.

Der Samstagsnachmittag wurde im Festzelt durch eine kleine Veranstaltung unter Leitung des Stellvertretenden Bürgermeisters Hans-Ulrich Helms abgerundet.

In 2011 wird das Strand- und Schützenfest ganz im Zeichen der 635-Jahr-Feier stehen und bis dahin werden wieder neue Ideen auf ihre Umsetzung warten und dann ihre Premiere erleben.


Das NDR Nordmagazin berichtet über die 1. Landesmeisterschaft im Schwimmschuhlaufen anlässlich des Strand- und Schützenfest 2010 in Godern.

 


Hier einige Bilder vom Strand- und Schützenfest 2010

 



 

 

 


 

 

 


Text: Volker Helms; Fotos: Lothar Rackwitz, Frank Würschnitzer

 

Sonntag, 29. August 2010

Mecklenburger gehen übers Wasser

Erste Landesmeisterschaft im Schwimmschuhlaufen Attraktion beim Goderner Strand- und Schützenfest.

Das ist der Heimatstrand der Mecklenburger Schwimmschuhe. Des­halb gehört so ein Wettkampf nach Go­dern", sagt Frank-Uwe Groth. Der Gne­vener ist der Vater der heutigen Variante dieses außergewöhnlichen Freizeit­sport-Gerätes und organisiert den Ver­trieb. So um die 400 Paar sind bundes­weit im Einsatz. Groth und andere Was­serläufer sind seit Jahren gern gesehene Gäste bei Volksfesten am Wasser, um die Schwimmschuhe vorzuführen. Daher ist der Gnevener der Meinung, dass nun die Zeit für eine eigene Meisterschaft reif ist. „Die kann zur Attraktion des Goderner Strand- und Schützenfestes werden," hofft Groth. Denn die Premiere am Wochenende soll eine Fortsetzung finden.


Den sieben Startern und zahlreichen Zuschauern hat das 45-minütige Spekta­kel am Sonnabend jedenfalls gefallen. Dass der Mann mit der meisten Erfahrung - Gast-geber Frank-Uwe Groth - am Ende das Finale gewann, war keine Über­raschung. Doch Felix Gebert aus Vorbeck musste sich auf dem 50 Meter langen Parcours nur knapp geschlagen geben. Der 19-Jährige stand vor zwei Jahren das erste Mal auf dem Schwimmschuhen - auf Einladung von Groth. „Ich war sofort überzeugt von den Dingern", erzählt Felix Groth. „Es macht einfach Spaß, sich das Wasser auf diese Art und Weise zu erobern."


Zur Meisterschaft brachte Felix seinen Bruder Christian mit. Der 17-Jäh­rige hatte erstmals Schwimmschuhe an den Füßen. „Entscheidend ist es, die Schwimm-schuhe parallel und das Gleichgewicht zu halten. Dann kann man sich vorwärts schieben", verrät der An­fänger. Obwohl Christian in seinem ers­ten Lauf ausschied, hat er seine beiden Ziele erreicht: Er überstand das Abenteu­rer mit viel Spaß und vor allem trocken. Neben fünf Mecklenburgern waren zwei Starter aus dem Raum Bremen in Godern dabei. Gudrun Meyer-Lemke und Guido Lemke kommen aus Brinkum und bemühen sich dort, die Schwimmschuhe populär zu machen. „Wir wollen sie als Geräte für den Freizeit- und Gesundheitssport etablieren", verrät Gudrun Meyer-Lemke, die als einzige Frau beim Rennen auf dem Pinnower See übrigens auf Rang drei kam.

 

Die Brüder Felix und Christian Gebert aus Vorbeck bei einem Trainingslauf. Felix (vorn) erreichte das Finale und wurde Zweiter. Christian stand erstmals auf Schwimmschuhen und schied in seinem ersten Lauf aus.

 

Neben dem neuen Wettkampf gab es beim von vielen Godernern wieder liebevoll vorbereiteten Strand- und Schützen­fest auch das traditionelle Schießen um den Titel des Volkskönigs. Der Schützenverein Ostufer war mit seiner mobilen Schießanlage präsent. "Wir wollen Werbung für den Schießsport machen", betont Präsident Eberhard Otto. Bei Familie Richert aus Godern gelang das prima: Der zehnjährige Paul-Friedrich gewann bei den Kindern, seine Mutter Juliane bei den Damen. Bei den Männern gab es eine Titelverteidigung: Der Schweriner Enrico von Holden erwies sich erneut als der treffsicherste Schütze. Der 31-Jährige war als Schausteller dienstlich in Godern, ließ sich den Schießwettkampf aber nicht entgehen. „Ich bin kein Profi", betont der Sieger und freute sich über seinen erneuten Erfolg.

 

Die Schützen vom Verein Ostufer suchten den Volkskönig: Siegerehrung mit Medaillengewinnern und Organisatoren.


Quellen und Bild: Werner Mett (SVZ)


 

Mittwoch, 18. August 2010

Godern - Badejuwel am Pinnower See

Im Schatten der großen Eiche oberhalb der Badestelle in Godern sitzen Irene Reiß und Steffen Beiche. Sie wartet auf Kunden - er lässt seinen Blick über den mit Badegästen bevölkerten Strand schweifen. Schon seit einigen Jahren kommt Irene Reiß mit ihrem mobilen Verkaufswagen nach Godern. Weiß-pink gestreift ist der Wagen, aus dem Reiß Süßigkeiten verkauft, die sonst eher auf Jahrmärkten angeboten werden: Zuckerwatte, Popcorn, Lebkuchenherzen. Und einen Verkaufsschlager, den sie sich selbst kaum erklären kann: warme gebrannte Mandeln. ,Warum so viele die kaufen, ist mir selbst ein Rätsel, aber die Leute sind verrückt danach", sagt Irene Reiß. Selbst bei Temperaturen oberhalb von 30 Grad verlangen ihre Kunden nach den karamellisierten Früchten des Mandelbaums.

Rettungsschwimmer Steffen Beiche von der Parchimer DRK-Wasserwacht genießt bei der Arbeit den idyllischen Blick auf den Pinnower See und das waldige Ufer. Aufmerksam beobachtet er die Badegäste am 200 Meter langen Naturstrand, an dem auch ein schmaler Streifen Sand aufgeschüttet wurde. Be­sonders die Gäste im Wasser hat er im Auge. „Diese Saison musste ich hier zum Glück noch niemanden aus dem Wasser retten", sagt der 37-Jährige. Wenn er nicht eingreifen muss, ist alles in bester Ordnung.

 

Wacher Blick: Rettungsschwimmer Steffen Beiche beobachtet an der Badestelle in Godern die Gäste im Wasser und am Strand.


Es gibt einen durch Bojen gekennzeichneten Nichtschwimmerbereich, der Schwimmerbereich ist bislang noch nicht markiert. Das soll sich aber bald ändern. „Die Bojen sind bereits bestellt und sollen noch in dieser Saison zum Einsatz kommen", sagt Beiche. In den vergangenen Wochen sei es sehr voll gewesen, erinnert sich Beiche. „Dann ist es oft gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten", sagt der Rettungsschwimmer, der auch als Schwimmlehrer arbeitet. Neben Godern bewacht der DRK-Kreisverband Parchim noch zwölf weitere Badestellen. In Godern dauert Beiches Dienst von 13 bis 18 Uhr unter der Woche und von 12 bis 18 Uhr am Wochenende. "Die Einsatzzeiten werden mit der jeweiligen Gemeinde abgestimmt", sagt Beiche, während er auf einem Baumstumpf am Ufer Platz nimmt. Er mag den Pinnower See besonders, weil er so klar ist. ,Wir haben hier eine Sichttiefe von ein bis zwei Metern, das ist vor allem bei der Hitze der vergangenen Wochen eher ungewöhnlich, weil sich dann gewöhnlich viele Algen bilden", erklärt Beiche.

 

Neben dem klaren Wasser überzeugt die Badestelle in Godern durch die gute Erreichbarkeit, den großen Parkplatz, einen Kinderspielplatz mit Schaukel und Wippe, Toilettenanlagen, einem Imbiss, einem Beachvolleyball-Platz und einer Tischtennisplatte. Einzig einen Steg gibt es nicht.

 

Fazit: Godern bietet perfektes und sicheres Badevergnügen. Von sportlich bis gemütlich ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Preis der Vielfalt ist allerdings der Andrang. An sonnigen Tagen platzt die Badestelle aus allen Nähten.


Quellen und Bild: Benjamin Piel (SVZ)


 

Mittwoch, 5. Mai 2010


Godern ist frühlingsfein

Wenige Tage vor dem 1. Mai fand in Godern der große Frühjahrsputz statt. Über 60 Einwohner gestalteten ihre Vorgärten, fegten die Gehwege und sammelten Müll an den Wander­wegen. Ein Naturfrevler hatte sogar vier Autoreifen entsorgt. Fleißig waren die Kameraden der Feuerwehr. Das Gerätehaus wurde auf Hochglanz gebracht. Am Strand fanden sich 35 Helfer ein, um das Ufer zu säubern. Mit dabei auch mehrere Kleingärtner. Fortgesetzt wurde die Aktion „Godern, ein Dorf der Sonnenblumen". An diesem Tag gab es den Samen kostenlos. Nach dem Einsatz gab es einen kleinen Imbiss für alle Helfer.



Am Strand fanden sich 35 Helfer ein, um das Ufer zu säubern.


Bild: Helmut Schaber


 

Samstag, 20. März 2010

Streusand wird eingekehrt - Winterdienst für 2010 beendet

Gemeinde Godern: Winterdienst mit Görslower Firma klappte gut


Der Winter scheint sich endlich verabschieden zu wollen. Statt mit Schneefegen sind die Mitarbeiter der Gebäudeservice und Dienstleistungen GmbH Wismar, Außenstelle Görslow, jetzt mit dem Straßenkehren beschäftigt. Maik Royla aus Rubow säubert mit der Kehrmaschine die kommunalen Straßen und Gehwege in Leezen. „In diesem Winter hatten wir ganz schön zu tun", blickt der Mitarbeiter des Unternehmens zurück. Die Firma hatte den Winterdienst für Bereiche in Leezen, Langen Brütz und Cambs sowie für ganz Godern übernommen.

„Der Winterdienst hat prima geklappt, die Mitarbeiter waren dafür auch so manche zusätzliche Stunde unterwegs", sagt Bürgermeister Klaus Hillmer. Besonders dem Kollegen Maik Royla gebührt ein großes Dankeschön, der auch durch seinen großen Einsatzwillen viele Wünsche der Anlieger beim Räumen des Schnees berücksichtigen konnte. Deshalb fuhr Hillmer gestern mit seinem Stellvertreter Hans-Ulrich Helms nach Görslow und überreichte Maik Royla einen Präsentkorb - als Dankeschön. Seine Betriebsleiterin Martina Stanelle freute sich ebenfalls sehr über die Auszeichnung eines ihrer Mitarbeiter.

In Godern ist seine Arbeit vorerst beendet. „Sie war auf den Winterdienst beschränkt", erklärt der 41-Jährige. Gleichwohl würde sich das Unternehmen freuen, wenn es auch in der grünen Saison mehr Aufträge aus den Dörfern der Region erhielte, zum Beispiel bei der Pflege von Grünanlagen.

In den Dörfern der Gemeinde Leezen ist er derzeit mit der Kehrmaschine unterwegs, um die Spuren des Winters zu beseitigen. „Wir reinigen auch die Straßeneinläufe, die jetzt stark mit Sand verschmutzt sind. Schließlich muss das Regenwasser wie­der ordentlich ablaufen können."


Bürgermeister Klaus Hillmer, (li.) und sein Stellvertreter Hans-Ulrich Helms überreichten dem engagierten, bescheidenen Mitarbeiter einen Präsentkorb.

 

Bild links: Mit der Kehrmaschine reinigt Maik Royla von der Firma Gebäudeservice und Dienstleistungen die kommunalen Gehwege und Straßen in Leezen.

Bild rechts: Maik Royla räumte im Winter 2009/2010 zuverlässig die Straßen der Gemeinde Godern mit dem Multicar vom Typ M26.

Text und Bild: Heidrun Pätzold (Schweriner Volkszeitung)
Bild groß: Helmut Schaber



Mittwoch, 3. Februar 2010

Neujahrsempfang in Godern 2010

Es waren informative, gemütliche und obendrein noch sehr schmackhafte Nachmittagsstunden, denn Torten und Kuchen, wie immer alles hausbacken, waren köstlich.

Der Dank dafür geht an die Seniorenbeauftragte Sigrid Mühlbrecht und ihren fleißigen Helferinnen Brigitte Marzin, Monika Kümmel, Heidi Hillmer und Monika Prignitz.

Wer davon leider nichts abbekam war unser Bürgermeister Klaus Hillmer. Er war erkrankt, musste in die Klinik. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus beste Genesung. Sein Stellvertreter Hans-Ulrich Helms leitete die Veranstaltung und bereitete einen Überblick von guten Leistungen, die das Dorf Godern wieder ein kleines Stück voran brachten.

Im Oktober wurde die langjährige verdienstvolle Seniorenbeauftragte Monika Kümmel verabschiedet, an ihre Stelle rückt Sigrid Mühlbrecht, die von so tatkräftigen Frauen wie Monika Prignitz, Hedi Eiermann und Rosi Rettschlag unterstützt wird.
Auch die Freiwillige Feuerwehr des Dorfes hat einen neuen Wehrführer. Aus gesundheitlichen Gründen wurde Bernd Molzahn verabschiedet, seine Stelle nimmt nun Silvio Labes ein, sein Stellvertreter ist Andreas Kühl.

Leider musste sich auch der „Goderner Kreis“, von seinem langjährigen künstlerischen Leiter Herrn Winfried Wolk trennen, auch aus gesundheitlichen Gründen. Seine Arbeit werden in Zukunft Thomas Sandner und Margret Schmal übernehmen.   


Godern ist ja bekannt, dass es zu feiern versteht, so gab es u. a. 2009 wieder die Frauentagsfeier, das Osterfeuer, die 1.Mai-Feier, das Strand- und Schützenfest und die üblichen Seniorenfeierlichkeiten, wie das Weihnachtsfest.


Das vergangene Jahr war durch viel Arbeit in allen Bereichen geprägt, erwähnt werden muss hier die Fertigstellung des Projektes Rad- und Fahrweg Godern bis zur Gemarkungsgrenze im Ortsteil Neu Godern. Kostenpunkt etwa 230 000 Euro, die vom Landwirtschaftsamt finanziert wurden.


Übrigens ist die beliebte Buslinie 100 im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen gefahren, also mit Gewinn. Zum Glück hatten wir in Schwerin ja die BUGA und die Außenstandorte unserer Region, die wesentlich dazu beigetragen haben. Ein großes Lob gebührt dem Vater dieser Linie, unserem Lothar Rackwitz, er arbeitet immer noch weiter an der Verbesserung der Linie, gemeinsam mit der Stadt Schwerin.


Im Jahr 2010 gibt es für uns 10% weniger Unterstützung zum Haushalt. Die Wirtschafts- und  Finanzkrise zeigt ihr Gesicht… Für uns heißt das, mit allen Mitteln noch sparsamer und kreativer umzugehen.


Die 635-Jahrfeier 2011 steht vor der Tür. Geplant ist eine neue Steganlage für die Strandbesucher und für die Freiwillige Feuerwehr.

Am Goderner Strand, wo im Sommer der Pinnower See immer ein Magnet ist, soll in diesem Jahr weitergearbeitet werden. Hier wird die Steganlage für die Kioskbesucher und die Freiwillige Feuerwehr errichtet. Weiterhin kommt eine Überdachung der Sitzfläche vor dem Kiosk  hinzu, mit einer Brüstung in Sitzhöhe. Das soll mehr Gemütlichkeit auch in schlechteren Wetterlagen bringen, und es soll mehr zum Genuss der schönen natürlichen Anlage einladen.

Es gibt auch ein kleines Projekt für Hinweistafeln am Dorfeingang, denn fremde Touristen haben es teils schwer bei uns, sich zurechtzufinden.

Dem guten Beispiel aus Stralendorf folgend, möchten auch wir mit der Energie in Zukunft sparsamer umgehen. Die Straßenbeleuchtung des Dorfes wurde mit Sparlampen ausgestattet und wir werden in den nächsten Jahren damit zufrieden sein.


Zufrieden sollen auch die Senioren unseres Dorfes sein, denn die Teilnehmer der Neujahrsbegrüßung spendeten fast 150 Euro zur Finanzierung kleiner Festlichkeiten bzw. Aufmerksamkeiten wie Geburtstagssträuße etc. Dank den Spendern.

Nachdem wir viele erwähnt, aber nicht jeden nennen können, wünschen wir aber unseren Einwohnern alles Gute für das begonnene Jahr 2010 - eine Bitte hätten wir aber: Achten Sie bitte mit auf mehr Sauberkeit und Ordnung vor der eigenen Haustür und im Dorf. Besucher und wir selbst merken das sehr schnell und es tut gut.



 


Bild und Text: Helmut Schaber