Gemeinde Godern, Godern, Gemeinde, Schwerin, Strand

Aktuelles aus der Gemeinde Godern* im Jahr 2002

*bis 31.12.2011 war Godern eine eigenständige Gemeinde

Donnerstag, 5. Dezember 2002

Goderner bastelten Weihnachtsschmuck

Die mehr als 60 Seniorinnen und Senioren aus Godern und Neu Godern führen ein munteres Leben. So trafen sie sich nun zu Adventsbasteleien. Alle Jahre wieder entstehen individuelle Kränze und Festgestecke. Tipps und Anregungen gibt Monika Kümmel.

Auch außerhalb der Adventszeit kommen die Goderner Rentner alle zwei Wochen im Gemeindehaus zusammen. Dabei wird beispielsweise Skat und Rommee gespielt. In diesem Jahr unternahmen die Senioren Ausflüge nach Grabow und Ludwigslust. Viel Spaß gab es auf einer Schiffsreise. Die Rentner nehmen aktiv am Gemeindeleben teil. So gestalten sie die Strandfeste mit, gehören zu den Aktivsten, wenn es darum geht, das Dorf zu putzen.

Die Goderner Unternehmer und die Gemeinde unterstützen die Seniorenarbeit mit finanziellen Zuwendungen.


Die Rentnerinnen und Rentner aus Godern sowie Neu Godern kamen zu Adventsbasteleien im Gemeindehaus zusammen. Foto: Hillmer


Freitag, 31. Oktober 2002

Goderner Wohngebiet erhielt neue Straße

Flurneuordnung ermöglichte Autsbau am Waldrand


Eine neue 540 Meter lange Straße wurde im Goderner Wohngebiet Am Waldrand feierlich übergeben.


Hans Ulrich Helms, erster Stellvertreter des Bürgermeisters, würdigte in seinen Ausführungen die gute Zusammenarbeit der Baubetriebe Niemann aus Broock und der Elektrofirma Harms aus Godern mit dem Projektierungsbüro Ingenieur Consult Neukamm sowie dem Amt Ostufer Schweriner See. Baubeginn war am 19. August dieses Jahres. Es entstand eine drei Meter breite Fahrbahn, die mit Kunststeinen gepflastert wurde. Regenentwässerung und Straßenbeleuchtung gehörten mit zu dem Bauprojekt.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben beliefen sich auf 140 000 Euro. Fast 100 000 Euro davon kamen als Fürdermittel vom Amt für Landwirtschaft Parchim. Denn die Straße wurde im Rahmen der Flurneuordnung Leezen / Godern gebaut Den Eigenanteil von 30 Prozent stellte die Gemeinde Godern aus ihrem Haushalt bereit. Auch die Anlieger der ebenfalls Am Waldrand heißenden Straße müssen einen Obulus entrichten.

Mit der Verwirklichung dieses Projektes wurde der Straßenbau in der Gemeinde Godern fast abgeschlossen. Insgesamt konnten in den zurückliegenden Jahren vier Straßen neu gebaut und zwei weitere rekonstruiert werden. Neben Fördermitteln aus der Flurneuordnung kam auch Geld aus dem Topf Dofferneuerung.



Aufnahmen der Bauarbeiten am Waldrand.


Der stellvertretende Bürgermeister von Godern, Hans Ulrich Helms (M.), gibt die neue Straße frei.

 

 

Freitag, 25. Oktober 2002

Jetzt auch unter www.godern.de !!

Die Homepage der Gemeinde Godern ist seit etwa einer Woche auch unter der Adresse www.godern.de erreichbar. Bis jetzt waren die Seiten von Godern nur unter der Domain www.godern-online.de erreichbar. Die Homepage der Gemeinde ist jetzt über beide Adressen gleichermaßen erreichbar.

Zum zweiten liegt die Homepage jetzt auf einem neuen Server. Der Serverwechsel ging in der vergangenen Woche über die Bühne. Für 2 Tage waren die Seiten nicht erreichbar. Durch den Wechsel auf einen neuen Server werden jetzt Dynamische Webseiten unterstützt. In den nächsten Wochen und Monaten wird die Homepage mit einigen Neuerungen und Verbesserungen versehen.

Ich wünsche weiterhin viel Spaß auf der Godern Homepage.


Der Webmaster
Frank Würschnitzer


 

Dienstag, 15. Oktober 2002

Goderner feierten Richtfest

In einem kleinen attraktiven Baugebiet in Godern weht jetzt über dem ersten Wohnhaus die Richtkrone. Das etwa ein Hektar große Areal befindet sich am Ufer des Pinnower Sees. Von den insgesamt sechs Baugrundstücken sind bereits drei belegt. Die noch freien Bauplätze haben eine Größe von 764 bis 1892 Quadratmetern. Geplant sind noch 12 Ferienwohnungen. Interessenten können sich jeden Donnerstag ab 18 Uhr im Gemeindehaus, Alte Dorfstraße 6, melden.


Der erste Bauherr feierte Richtfest.


Sonntag, 6. Oktober 2002

Neue Seite in Chronik der guten Taten

Goderner Gemeindevertreter überraschten Bürgermeister mit Dankeschön-Präsent

Die Chronik der guten Taten schreibt ein neues Kapitel. Vier verdiente Bürger haben sich ihren Platz in dieser einzigartigen Ahnenreihe der Gemeinde Godern erobert. Damit ehren die Gemeindevertreter besonders um das Gemeinwohl verdiente Mitbürger.

Zwei Frauen und zwei Männer empfingen die beliebten Urkunden aus der Hand von Bürgermeister Klaus Hillmer. Wie die vier sich um Godern verdient gemacht haben, lesen Sie auf dieser Seite.

Dass es bei so viel gemeinschaftlichem Engagement fast aller Bürger aufwärts gehen muss mit der Gemeinde, beweist die eindrucksvolle Bilanz des Jahres, die Klaus Hillmer traditionell am Abend der Chronik-Ehrung vorträgt. Das Jahr startete mit dem Neujahrsempfang für Unternehmer - ein Zeichen der Zusammenarbeit mit der Kommune. Als ganz wichtiges Signal für junge Eltern führte Godern ein Begrüßungsgeld für Neugeborene ein.

Im Frühjahr konnte die Gemeinde das rekonstruierte Genmeindehaus einweihen. Hier haben die Künstler des Goderner Kreises jetzt ein Atelier. Wieder aufgeblüht ist auch der Frauentag am 8. März. Gleich 25 Damen feierten mit. Und weil ja nicht alles schlecht war, wird auch der 1. Mai mitsamt gleichnamigem Baum in Godern wieder gefeiert.

Der Sommer kam und mit ihm ein verbesserter Strand. Die Liegewiese wurde aufgebessert, eine neue Sitzgruppe mit 20 Bänken gibt es und der Bolzplatz wanderte an andere Stelle. Die Goderner Sommergalerie bot zwei Konzerte zusätzlich zur ständigen Ausstellung. Als erste Gemeinde sammelte Godern beim Strandfest für die Opfer der Fluthilfe. 1888 Euro kamen zusammen. Eine neue Straße brachte der Herbst im Wohngebiet Am Waldrand.

Ganzjährig im Einsatz, erntete die freiwillige Feuerwehr die Früchte ihrer Leistung. Die Erwachsenen löschten sich beim Amtsausscheid auf einen 2. Platz, die Jugendwehr ist die viertbeste des Amtes. Die Seniorenarbeit zeigt sich ebenfalls munter: Zwei Ausflüge gab es, nach Grabow und zum Schweriner Fernsehturm. Ein Zoobesuch steht noch aus.

"Wir danken den Sponsoren und Goderner Unternehmern für die Unterstützung", lobte der Bürgermeister, der mit solidem Haushalt und Rücklage ins Jahr 2003 geht. Die Sprache verschlug es Klaus Hillmer, als die Gemeindevertreter mit einem Präsentkorb und einer Urkunde aufmarschierten. "Danke", heißt es darauf, "für dein unermüdliches Engagement in Godern für Godern, das durch dein Wirken weit über die Amtsgrenzen, ja sogar Landesgrenzen bekannt wurde. Die rasante Dorfentwicklung trägt in besonderem Maße deinen Namen." Das war denn wirklich eine neue Seite in der Chronik der guten Taten - eigentlich deren Krönung.

Udo Mitzlaff


Ingrid Musolf
...ist über die Grenzen Goderns hinaus bekannt. Seit 1970 leitete sie 21 Jahre lang die Konsum-Gaststätte in der Neuen Dorfstraße.Unterstützt wurde sie dabei von Ehemann Josef. Die Mutter von zwei Söhnen besuchte die Fachschule für Landwirtschaft und qualifizierte sich zum Meister der Geflügelzucht. Still und bescheiden leistet sie ihren Beitrag bei der Betreuung der Senioren und half bei der Rekonstruktion des Gemeindehauses



Karin Stahnke
...gehört mit zu den Säulen des Goderner Kreises, Kunstverein e.V.. Seit 1998 gehört sie der bekannten Künstler gruppe an. Seit über zwei Jahren bereitet es ihr große Freude, den Kindern und Jugendlichen im Malzirkel die Grundtechniken beizubringen. Die in Göhren beheimatete Künstlerin befasst sich seit sieben Jahren sehr erfolgreich mit der Malerei, Grafik und Keramik



Hans-Joachim Seiler
...gehört seit 1974 dem Team der Freiwilligen Feuerwehr an. Im Dienstgrad eines Hauptfeuerwehrmannes war er bei fast allen Arbeitseinsätzen dabei. Aktiv beteiligt sich der gelernte Heizungsmonteur auch beim Frühjahrsputz oder beim Osterfeuer. Als Chef des Angriffstrupps stand er in der erfolgreichen Mannschaft, die in diesem Jahr einen 2. Platz beim Amtswehrausscheid in der Gesamtwertung eroberte.



Hartmut Stadie
...ist Sachbearbeiter im Amt für Landwirtschaft Parchim und kennt Godern wie seine Westentasche. Im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens ist er hier seit 1995 tätig. Große Verdienste erwarb er sich beim ländlichen Wegebau, bei der Dorferneuerung oder bei der Grundbuchbereinigung in Godern. Tatkräftig unterstützte das Amt u.a. den Bau der Brücke an der Mühle und die Rekonstruktion des Gemeindehauses.

 


Quelle: SVZ 05.10.2002

Samstag, 28. September 2002

Ergebnisse der Landtagswahl 2002

Stimmen aus Godern

Wahlbeteiligung 70 Prozent

Erststimmen: Dr. H. Ringstorff (SPD) 90, K. Strenz (CDU) 70,
Dr. E. Grabow (PDS) 21, A. Katz (Grüne) 7, G. Poschrnann (FDP) 10, A. Bruns (Schill) 3
Zweitstimmen: SPD 77, CDU 62, PDS 28, Grüne 8, FDP 19, NPD 1, REP 0, Graue 2, PBC 0, BMV 1, Spaßp. 2, Schill 3, SLP 0, V.P.M.V. 0

 

Quelle: SVZ 28.09.2002

Donnerstag, 12. September 2002

Goderner Malzirkel lädt wieder ein

Der Malzirkel für Kinder und Jugendliche in Godern ist nach der Ferienzeit wieder aktiv. Die Begeisterung bei den 14 jungen Teilnehmern war sehr groß. Anna Firaf und Patrizia Junghans, beide aus Görslow, waren mit ihren sechs Jahren die Jüngsten in der Runde. Seit über einem Jahr ist Katja Burchhardt (13) aus Leezen mit dabei. Und die 14 jährige Theres Böttcher aus Cambs kommt wie die anderen Mädchen und Jungen gern zum Treff. Unter Anleitung von Künstlern des Goderner Kreises, Kunstverein, erlernen sie die Grundtechniken der Malerei. Die besten Arbeiten werden zur Goderner Sommergalerie ausgestellt. Der Zirkel findet jeden ersten Freitag im Monat um 16.30 Uhr im neuen Atelier im Goderner Gemeindehaus statt. Geleitet wird er von Karin Stahnke. Kl. H


Unter Anleitung von Karin Stahnke - sie leitet den Goderner Malzirkel seit zwei Jahren - machten sich die Mädchen und Jungen mit der Grundtechnik des Malens vertraut.

 


Mittwoch, 4. September 2002

Goderner Sommergalerie beendet

Mit einem festlichen Konzert schloss die Goderner Sommergalerie des Jahrgangs 2002 am Wochenende ihre Pforten. Vor über 20 begeisterten Zuhörern spielte Katharina Kaschny auf der Gitarre spanische Musik aus vier Jahrhunderten. Die Mitglieder des Goderner Kreises, Kunstverein können zufrieden sein. Einige hundert Besucher sahen sich die ausgestellten Werke an. Seit dem 1. Mai diesen Jahres verfügt der Goderner Kreis über ein eigenes Künstieratelier. Dazu wurde bei der Rekonstruktion des Gemeindehauses in der Alten Dorfstraße 6 der Boden ausgebaut. Gegenwärtig arbeiten die Künstler an einem Monumentalbild für das Feuerwehrhaus der Gemeinde. Am Freitag sind ab 16.30 Uhr die Kinder und Jugendlichen nach den Ferien wieder zu dem monatlich statt findenden Malzirkel eingeladen. Kl. H


Katharina Kaschny brachte zum Abschluss der Goderner Sommergalerie spanische Klänge zu Gehör. Foto: Hillmer


Quelle: SVZ 04.09.2002

Donnerstag, 29. August 2002

Goderner Pferdezüchter nahm Tiere von der Elbe auf

Landwirte helfen Landwirten, sagte sich der Goderner Hans Molzahn, ein anerkannter Pferdezüchter. Aus dem Hochwasser Katastrophengebiet der Elbe mussten vom Zuchthof der Gebrüder Möller in Garlitz über 100 Pferde evakuiert werden. Entsprechend seinen Möglichkeiten stallte der Goderner die Stute Dolly mit ihrem Hengstfohlen ein. Das Muttertier ist besonders wertvoll. Es war schon zu DDR Zeiten ein ausgezeichnetes Springpferd und errang zahlreiche Siege und Platzierungen bei verschiedenen Turnieren. Der Goderner Pferdezüchter betreibt am Mühlensee einen kleinen Zuchthof. Seit 1975 zieht er feurige Vierbeiner auf. In seinen Ställen stehen heute Trakener, Mecklenburger und das Deutsche Reitpony. Für seine züchterischen Erfolge erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. In der jetzigen Notsituation war es für ihn selbstverständlich, seinen Berufkollegen zu helfen. Kl. H.


Dolly und ihr Folen fühlen sich auf dem Zuchthof von Hans Molzahn wohl.
Foto: Hillmer


Quelle: SVZ 29.08.2002

Mittwoch, 21. August 2002

Für Flutopfer 1888 Euro gesammelt!

Goderner gestalteten ihr Strandfest kurzerhand zur großen Hilfsaktion um

Herrliches Sommerwetter lockte etwa 2000 Gäste zum Goderner Strandfest. Und die konnten sich nicht nur in der Sonne aalen und vom bunten Programm unterhalten lassen: Das dreitägige Spektakel wurde zur Hilfsaktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe.

Noch am gestrigen Montag ging die Goderner Spendensammlung für die Opfer der Hochwasserkatastrophe weiter. Beim dreitägigen Strandfest zu vor waren bereits rund 1700 Eitro für die betroffenen Menschen in Sachsen zusammen gekommen. Gäste und Akteure des Strandfestes gaben spontan Geld. So stellte beispielsweise der TriSport Verein Schwerin das einkassierte Startergeld zur Verfügung, und die Western Line Dancers verzichteten auf Auftrittshonorar. Doch auch Firmen der Region und zahlreiche Privatpersonen öffneten sofort ihre Portmonees und steckten Euro Scheine in die Sainmelbüchsen (siehe auch nebenstehende Obersicht).

Diese worden aber noch auf andere Art und weise gefüllt.
So worden am Sonnabend zwei Euro Eintritt verlangt, ein weiterer Euro floss direkt in den Spendentopf. Spontan stellten auch Firmen und Vereine vor dem Fest Exponate bereit, die Bürgermeister Klaus Hillmer beim Strandfest auf einer kleinen Auktion versteigerte. Der Gesamterlös betrug 121 Euro.


WM Fußball erbrachte Höchstpreis

Den Höchstpreis erzielte dabei ein WMFußball mit den Unterschriften der deutschen Nationalspieler. Der Goderner Eberhard Otto legte dafür 50 Euro auf den Tisch. Der FDP Spitzenkandidat auf der Landesliste für die Bundestagswahl am 22. September war mit einem gelbblauen Käfer zum Strandfest gekommen. Auch am Wahlkampfmobil war die Hochwasserkatastrophe Thema Nummer 1.

Ganz spontan organisierten Ursula Freischmidt und Marianne Wehring einen kleinen Flohmarkt, hier wurden weitere 246 Euro für die Flutopfer eingenommen. Und die von den Senioren gedeckte Kaffeetafel brachte 120 Euro ein.

Und auch das Unternehmen von SGS Bus und Reisen nutzte das Strandfest, um eigene Hilfsaktionen anzukündigen. So sollen die kompletten Einnahmen der morgigen Tagesfahrt nach Warnemünde gespendet werden. "Das sind 800 bis 900 Euro", schätzt Matthias Reinholz vom Reisebüro. Das Unternehmen will diese Hilfsaktionen fortführen, so ist für den 31. August eine erste Extra Bustour nach Potsdam vorgesehen, deren Erlös ebenfalls an die Hochwasseropfer geht. "Bei entsprechender Resonanz werden weitere Touren folgen", kündigte Reinholz beim Goderner Strandfest an.

Klaus Hillmer war mit dem großen Echo sehr zufrieden. "Godern hat gezeigt, dass auch ein kleines Dorf Nachbarn in Not helfen kann. Ich möchte allen Spendern danken, jeder Euro zählt." Da die Spendensammlung noch nicht beendet ist, steht die Gesamtsumme aus.

Buntes Programm an allen drei Festtagen

Vor diesem Hintergrund wurde das traditionelle Goderner Strandfest am Pinnower See fast zur Nebensache. Doch auch dieses hatten wieder zahlreiche Mitstreiter liebevoll vorbereitet und gestaltet. So, zeigten die Feuerwehren aus Raben Steinfeld, Pinnow und Godern ihr Können und traten bei einem Drachenbootrennen gegeneinander an. Volleyballturnier, Turnierangeln, Hundevorführung, Karateshow, Modenschau, Ponyreiten, Kindermalen, Blasmusik u.a. sorgten dafür, dass bei keinem der etwa 2000 Gäste an den drei Tagen Langeweile auf kam. Werner Mett

SPENDEN AB 50 EURO
Western Line Dance Angels aus Schwerin 350 €
Wohngebiet Dudewar Godern 115 €
Wirtschaftsvereinigung Ostufer Schweriner See 100 €
Otto und Zapf Wohnland aus Crivitz 100 €
Startgeld von TriSport VereinSchwerin 100 €
Hermann Schütt von der Firma Hoch und Tiefbau 50 €
Lothar Speer, 50 €
Werner Grabbert 50 €
Rita Würschnitzer 50 €
Familie Gottwald 50 €
Familie Monstadt 50 €
Marianne Wehring 50 €
Andre & Annette Würschnitzer 50 €
Familie Freischmidt 50 €


Zahlreiche Goderner und Gäste spendeten kleinere Summen.



Klaus Hillmer (mit Mikro) überreicht Eberhard Otto einen WM Fußball, den der Goderner für 50 Euro ersteigert hatte.

 


Quelle: SVZ 20.08.2002

Donnerstag, 15. August 2002

Hilfsaktion für Hochwasseropfer beim Goderner Strandfest

Dreitägige Veranstaltung von Freitag bis Sonntag am Pinnower See

Das diesjährige Goderner Strandfest am Wochenende steht ganz im Zeichen der Solidarität für die Hochwasseropfer in Sachsen. Die Berichte in den Medien zeigen die Katastrophe von historischem Ausmaß. Der Goderner Klaus Schneider unterbreitete dem Festkomitee auf der Sitzung am Dienstag Abend den Vorschlag für diese Hilfsaktion. Spontan kam Unterstützung von der VRBank Schwerin, der Wirtschaftsvereinigung Ostufer Schweriner See, dem DRK Kreisverband Parchim und der AOK Schwerin. Alle Firmen und Bürger, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können am Sonnabend von 9 bis 16 Uhr ihre Spenden am Goderner Strand an einem extra eingerichteten Stand überreichen. Der Erlös einer Versteigerung mit attraktiven Preisen, u.a. zwei WM Fußbälle mit den Unterschriften der deutschen Nationalmannschaft, kommt ebenfalls in den Spendentopf.

Zu dem bunten Programm am Sonnabend, dem 17. August, gehören u.a. Vorführungen der Feuerwehren aus Godern, Pinnow und Raben Steinfeld, die Schwimmwettbewerbe des Trisport Vereins Schwerin, Turniere im Volleyball und Angeln, Drachenbootrennen, Ponyreiten und der Auftritt von Jagdhornbläsern.

Klaus Hillmer

 

Programm Strandfest

Freitag, 16. August:
ab 20 Uhr Disco im Festzelt
Sonnabend, 17. August:
9   Uhr Feuerwehr Vorführungen
11 Uhr Start der Schwimmwettbewerbe und Volleyballturnier
12 Uhr Jagdhornbläser treten auf, Angelwettbewerbe
13 Uhr Versteigerung
14 Uhr Kinderfest, Malstand des Goderner Kreises, Karate und Hundevorführungen, Ponyreiten, Drachenbootrennen
15 Uhr Modenschau
20 Uhr Tanz im Festzelt
Sonntag, 18. August: 15 Uhr Blaskonzert mit Theodor-Körner- Ensemble

 


Samstag, 10. August 2002

Buchlesung in Godern

Dem Leben abgelauscht, so lautet das Thema einer Buchlesung zu der heute ab 19 Uhr in die Goderner Sommergalerie, Alte Dorfstraße 6 eingeladen ist. Die Goderner Künstler haben zu diesem unterhaltsamen Abend "Die Vierlinge" eingeladen. Unter diesem Namen treffen sich monatlich die Hobbyschreiberinnen Christel Berbig, Ursula Hovemann, Marie-Luise Jäger und Hannelore Drechsler. Ihre Arbeiten wurden u.a. in einer Broschüre des Seniorenbüros Schwerin veröffentlicht. Die Flessenowerin Hannelore Drechsler schrieb bereits ein Buch. Es trägt den Titel "Mamati, schenk mir ein Pferdchen". Musikalisch begleitet wird die Buchlesung von Dr. Trützschler auf dem Akkordeon. Die Galerie ist an jedem Wochenende von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.


Samstag, 27. Juli 2002

GODERN-ONLINE.DE in neuem Design

 

Die Website der Gemeinde Godern hat ein neues Design bekommen!

Da es insbesondere mit der Menüführung einige Probleme gab, war dies der Hauptgrund für den Umbau.

 

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Freitag, 19. Juli 2002

Förderpraxis für ländlichen Wegebau kritisiert

Goderner Bürger möchte lieber Sandweg behalten


Weil Fördermittel für den ländlichen Wegebau es möglich machen, lässt die Gemeinde Godern einige Sandwege pflastern. Darüber freuen sich allerdings nicht alle der betroffenen Bürger. Sie führen gegen eine Sanierung an, dass sie an den Kosten beteiligt werden und dass "Naturschönheiten" verloren gehen.

Der Goderner Wolf-Dietrich Sigeneger - er engagierte sich bei der Einrichtung eines Naturlehrpfads in Godern - "staunte nicht schlecht", als auf einer Gemeindeversammlung Vertreter einer Firma den Ausbau von Wohnwegen erläuterten. "Es gab vorher keine Anhörung und noch keinen Gemeinderatsbeschluss", kritisiert der Goderner.

Mehr Wege als geplant werden instand gesetzt

Springender Punkt für den Ausbau seien die zugesagten Fördermittel in Höhe von 70 Prozent durch das Amt für Landwirtschaft in Parchim. Diese seien ursprünglich nur für einen Weg in einem angrenzenden B-Plangebiet vorgesehen gewesen. Dann wurden die Mittel aber laut Sigeneger ausgedehnt "auf ältere Wege, die teils sanierungsbedürftig, teils aber auch intakt bzw. befestigt sind, die jetzt alle geplastert werden sollen". Kritikern der Maßnahme sei entgegen gehalten worden, dass sie die Möglichkeit hätten zu klagen.

Wolf-Dietrich Sigeneger weiter: "So konnte am Ende der Versammlung jeder der Betroffenen separat erfahren, welche Kosten auf ihn zukommen, für mich 5000 Euro, für einen Weg, den ich gar nicht will."

Sigeneger möchte den Sandweg, der an seinem Garten vorbei führt, erhalten: "Er gehört zu den Naturschönheiten unserer ländlichen Gegend und wird auch als Wanderweg genutzt. Einzelne Mängel, die sich nach jahrzehntelanger Benutzung eingestellt haben, müssten natürlich behoben werden." Generell ist der Goderner der Meinung, dass es genüge, die alten Wege instand zu setzen, wenn es notwendig ist.

Klaus Hillmer, Bürgermeister der Gemeinde Godern, sieht die Sache anders. Er verweist auf den einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung zur Pflasterung einiger Wege. Hillmer: "Wir sind als Gemeinde in der Pflicht, vernünftige Straßen vorzuhalten. Das bedeutet, Versorgungsfahrzeuge, Feuerwehr und Krankenwagen müssen jederzeit schnell die Häuser erreichen können."

Gerade auf dem von Wolf-Dietrich Sigeneger genannten Weg sei schon ein Fahrzeug stecken geblieben. Denn besonders nach ergiebigen Regenfällen wie in der Nacht zu gestern, gäbe es dort Probleme, führt Goderns Bürgermeister aus. Entsprechend hätten Bürger auch den Wunsch an die Gemeinde herangetragen, für bessere Straßenverhältnisse zu sorgen.

Die Pflasterung wird gefördert aus dem Topf "Ländlicher Wegebau". Das bedeutet hohe Zuschüsse für das Projekt, der Anteil der Gemeinde fällt entsprechend geringer aus. Und nur dieser kann auf die Anlieger umgelegt werden.

Diese Förderpraxis sieht Wolf-Dietrich Sigeneger kritisch: "Das Dilemma ist, dass zwar der Neubau, nicht aber die Instandsetzung der Wege gefördert wird, also wird mit großem Aufwand immer neu gebaut, eine Verschwendung von Fördermitteln. Damit spart die Gemeinde die Unterhaltungskosten." Mit den Ängsten der betroffenen Anlieger werde gespielt, wenn argumentiert werde, sie müssten später für einen Neubau der Wege noch viel mehr bezahlen, wenn die Fördermittel eines Tages wegfallen.

 

Ländlicher Charakter geht verloren
Was mit Fördermitteln alles möglich ist, zeige die Asphaltierung von Feldwegen wie z. B. dem Zittower Weg, ehemals ein beliebter naturnaher Sandweg. Sigeneger: "Durch die Asphaltierung wird nun der Autoverkehr in eine Landschaft gezogen, die eigentlich einen großen Wert für die Naherholung hat. Der ländliche Charakter geht damit mehr und mehr verloren. Jetzt muss sich der Fußgänger vor den Autos in Acht nehmen."

Beim Einsatz von Fördermitteln sollten deshalb die Bodenverhältnisse und auch das Verkehrsaufkommen berücksichtigt werden. Sandige Gegenden seien anders zu behandeln als lehmige, wo Fördermittel sicherlich notwendig und willkommen seien. U.M.


"Warum muss dieser Sandweg gepflastert werden?" - Das fragt sich der Goderner Wolf-Dietrich Sigeneger. Die Gemeinde kontert: Versorgungsfahrzeuge müssen die Häuser erreichen können, was nach Regengüssen schwierig sei.

 


Donnerstag, 18. Juli 2002

Goderner Galerie mit Konzert

In der Goderner Sommergalerie wird Kunstfreunden nicht nur Malerei geboten, sondern auch Musik. Der Goderner Kreis - Kunstverein lädt am Sonnabend, dem 20. Juli, zu einem Konzert in seine Ausstellungsräume im Gemeindehaus ein. Ab 19 Uhr spielt hier die Blockflötengruppen "Mock-Baroque" unter Leitung von Kerstin Dann. Es erklingt fröhliche Sommermusik von der Renaissance bis heute. Der Eintritt ist frei.

 


Freitag, 28. Juni 2002

Sommergalerie wird morgen eröffnet

Godern Am morgigen Sonnabend wird um 11 Uhr die diesjährige Sommergalerie im Goderner Gemeindehaus feierlich eröffnet. Die musikalische Begleitung übernimmt Katharina Kashny (Gitarre). In der Sommergalerie des Jahrgangs 2002 sind 25 Werke, vorwiegend Landschaftsmotive und Porträts - in Aquarell, Öl, Kohle, Bleistift und Pastell zu sehen. Bis zum 30, August kann die Ausstellung an den Wochenenden von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Künstler stehen den Besuchern Rede und Antwort. Die Gemeindevertreter unterstützen die 15 aktiven Mitglieder des Goderner Kreises. Am 1. Mai erhielt die kleine Künstierschar ein ausgebautes Atelier im rekonstruierten Gemeindehaus. Einmal im Monat betreuen die Künstler einen Malzirkel für Kinder und Jugendliche. Die Werke der Goderner Künstler erregten auf zahlreichen Ausstellungen in Schwerin, Parchim, Crivitz oder Husum Aufmerksamkeit.


Mitglieder des Goderner Kreises stellen Werke für die Sommergalerie zusammen. Foto: Hillmer

 


Quelle: SVZ (28. Juni 2002)

Samstag, 22. Juni 2002

Armes Schwein: Ein Ausflug endete tragisch

Godern Der Ausflug von Gneven nach Godern wurde einem Schwarzkittel am Donnerstag Abend während eines heftigen Gewitters zum Verhängnis. Das Tier hatte zuvor Urlauber in Heidis Wandercamp mächtig erschreckt, als es grunzend in die Zelte auf dem Gelände trampelte. Der offenbar selbst verunsicherte vierbeinige, borstige Gast ließ sich nicht in die Flucht schlagen. Vollends brenzlig wurde es, als das Wild versuchte, in das Wohngebäude des Wandercamps einzudringen.

Die Orientierung verloren

Die verschreckten Urlauber riefen schließlich eine Polizeistreife. Einer der Beamten tötete den nervösen Schwarzkittel mit Schüssen aus seiner Dienstpistole. Ein tragisches Ende für das Borstentier: Es stellte sich närnlich heraus, dass der Überläufer eine Handaufzucht war. Das Tier hatte offensichtlich durch die atmosphärischen Störungen die Orientierung verloren. KI.H.

 


Quelle: SVZ (22. Juni 2002)

Montag, 10. Juni 2002

Mitstreiter immer willkommen

Feuerwehren des Amtsbereichs Ostufer demonstrierten beim Ausscheid ihr Können

Zum Ausscheid der Feuerwehren des Amtsbereichs Ostufer Schweriner See waren Zuschauer ausdrücklich erwünscht. Diejenigen, die gekommen waren, bekundeten damit auch ihre Anerkennung für die ehrenamtlichen Retter.

Die 13 Erwachsenen- und 5 Jugendwehren gaben mit dem Ausscheid hinter dem Rubower Dorfmuseum gleichzeitig eine praxisnahe Vorstellung ihres Könnens. Dass die Veranstaltung am Sonnabend, die zuschauerfreundlich später als gewohnt begann, wie am Schnürchen lief, dafür dankte Amtswehrführer Ingo Schmidt den gastgebenden Rubowern mit Wehrführer Norbert Majcherek. Sie hatten erst vor wenigen Tagen zusammen mit den Retgendorfer und Liessower Kameraden mit einem schnellen Einsatz einen Stall vor dem Niederbrennen gerettet.

So erfreut sich der Amtswehrführer auch über Ehrgeiz, Ausbildungsstand und Einsatzbereitschaft der Wehren des Amtsbereiches zeigte, es gibt Probleme. "Wir sind auf Nachwuchs angewiesen", sagt Ingo Schmidt, "aber manche Wehr ist hart an der Grenze der Einsatzstärke." Die Gemeinden haben sich zu "Riesendörfern" entwickelt, aber viele der Neubürger sind nicht dazu bereit, sich in der Feuerwehr zu engagieren. Die andere Seite der Medaille, so Schmidt: "Die Tätigkeit der Kameraden wird nicht entsprechend gewürdigt." Angesichts der Ausdünnung von Rettungsdiensten und Polizei sind es nun mal die freiwilligen Feuerwehren, die als erste vor Ort qualifiziert retten. Ingo Schmidt: "Die Kameraden sind in allen Lagen sofort da." Auch als Anlaufpunkt für das Zusammenleben in den Dörfern sind die Wehren unverzichtbar - ob es um das Ausästen von Bäumen oder das Saubermachen an Seeufern geht.

Hoffnungsvoll stimmte ein besonderes Ereignis. Retgendorfs Jugendwart Sigmar Roob und Stellvertreterin Marleen Borchert bekamen einen Präsentkorb, weil gleich sieben ihrer Jugendlichen die Leistungsspange - und damit die vollwertige Ausbildung - absolviert haben.


Die Ergebnisse der Wehren
Erwachsene -
gesamt:
Erwachsene - Löschangriff nass:
1. Rampe

1. Gneven
(zum 3.Mal in Folge, damit eroberten die Gnevener den Pokal für immer)

2. Godern
3. Rubow
4. Görslow
5. Gneven 2. Rampe
6. Leezen 3. Langen Brütz
7. Langen Brütz
8. Raben Steinfeld Jugendwehren:
9. Retgendorf 1. Retgendorf
10. Liessow 2. Leezen
11. Pinnow 3. Godern
12. Zittow 4. Raben Steinfeld

13. Cambs

5. Cambs


Bild links: Amtswehrführer Ingo Schmidt (v.r) überreicht den Gruppenführern der Siegerwehren die Pokale: Dorian Knop (Rampe), Ronald Lüht (Godern), Dietmar Koziolek (Rubow)
Bild rechts: Die Jugendwehren des Amtsbereichs Ostufer - hier die Raben Steinfelder - traten zum Löschangriff mit Muskelkraft an, links Amtsjugendwart Sylvio Labes (FFW Godern). 

 


Quelle: SVZ (10. Juni 2002)

Samstag, 8. Juni 2002

Feuerwehren verhinderten größeren Waldbrand

Die Freiwilligen Feuerwehren Raben Steinfeld und Godern mussten am Mittwochabend in Brand geratenen Unrat löschen. Das Feuer war auf einem Waldwegpfad in der Nähe der Kompostierungsanlage an der Autobahnbrücke entstanden. Ein Umweltfrevler hatte u.a. 20 blaue Säcke mit Gerümpel sowie Stühle und Teppiche hinterlassen. Durch das schnelle Eingreifen beider Wehren und durch eine günstige Windrichtung konnte ein größerer Waldbrand verhindert werden.

 


Donnerstag, 2. Mai 2002

Freier Eintritt am Goderner Strand


Gemeinde ließ Badestelle herrichten / Neuer Pächter betreut Imbiss & Bootsverleih


Godern Ab morgen kann die Badesaison am Goderner Strand richtig Iosgehen. Punkt 11 Uhr wird der neue Pächter Robby Rauer den Imbiss öffnen und das dann täglich bis in den September. In den zurückliegenden Wochen hatte die Gemeinde zudem die Badestelle herrichten lassen.

Am Goderner Strand werden auch in diesem Sommer wieder tausende Badegäste erwartet, die sich in den Fluten des Pinnower Sees abkühlen wollen. Die Gemeinde Godern als Eigentümerin des Areals bemüht sich, ein ansprechendes Umfeld anzubieten. In den zurückliegenden Wochen wurden daher die Baumstümpfe auf der Liegewiese gerodet und der Rasen ausgebessert. Neue rustikale Sitzgruppen aus Holz entstanden, weitere 20 reparierte Bänke wurden aufgestellt. Und nicht nur Volleyballer können sich hier vergnügen. Neu entstanden ist ein kleiner Bolzplatz am Rande der Badestelle. "Nun müssen noch die fünf Verleihboote zu Wasser gelassen und der Rasen gemäht werden", blickt Bürgermeister Klaus Hillmer voraus. "Dann kann es losgehen."

Zu vernünftigen Rahmenbedingungen gehört auch ein gutes Angebot für die Erholungssuchenden am Imbiss-Stand. "Hier möchten und müssen wir das Niveau im Vergleich zu den Vorjahren erhöhen", weiß Hillmer. Die Gemeinde schrieb deshalb die Betreuung des Verkaufsstandes aus.

Unter drei Bewerbern musste die Entscheidung fallen. Von den Pachteinahmen bezahlt die Gemeinde Pflegearbeiten am Strand. Den Zuschlag für die Betreuung der Verkaufsstelle erhielt schließlich Robby Rauer, der in Schwerin-Mueß die Gaststätte "Zu den vier Pappeln" betreibt. "Wir haben uns für den Fachmann entschieden, zumal auch die kalkulierten Preise überzeugen", so Hillmer. Denn diese sollen niedrig bleiben. Außerdem wird der Wirt keinen Obolus für die Abfallentsorgung verlangen. Damit muss erstmals seit Jahren kein Eintritt am Goderner Strand gezahlt werden. Kostenlos ist auch weiterhin die Nutzung der 178 Parkplätze, die gleich am Ortseingang von Godem, aus Richtung Schwerin kommend, zu finden sind. Robby Rauer setzt darauf, dass die Leute das honorieren. "Wer Eintritt zahlen muss, bringt sich was zu essen und trinken mit", weiß der Wirt. "Der Müll wiederum bliebt liegen." Und für die Beseitigung des Abfalls ist der Pächter ebenso verantwortlich wie für die Bootsausleihe am Steg und die Absicherung von Festen. Vier dürfen in einer Saison am Goderner Strand gefeiert werden. "Das erfolgt gemeinsam mit der Gemeinde", betont der neue Wirt.

Der 45-jährige Schweriner, der den Goderner Strand seit Jahrzehnten kennt, freut sich, dieses Areal nun betreuen zu dürfen. "Im Sommer zieht es die Menschen ans Wasser, da kommt keiner in die Gaststätte", ergänzt Rauer. Die Betreuung des Verkaufsstandes soll sein zweites Standbein im Geschäft bilden. Bockwurst, Bratwurst, Bouletten und Pommes sowie alkoholfreie und alkoholische Getränke wird es ab morgen am Goderner Strand geben. "Der Imbiss hat täglich ab 11 Uhr geöffnet, egal wie das Wetter ist", betont Robby Rauer. "Und wir wollen nicht nur für die Badegäste, sondern auch für Wanderer da sein."
Der Wirt wechselt sich am Verkaufsstand mit seiner Frau Annemarie ab. Feierabend ist erst dann, wenn die letzten Badegäste keinen Wunsch mehr haben. Und wie lange die Saison geht, das kann der Fachmann noch nicht sagen: "Wir rechnen vorerst bis in den September hinein, doch wenn es einen schönen Altweibersommer gibt, bleibt der Imbiss offen", so Rauer. Der Wirt blickt zuversichtlich in seine erste Goderner Saison, zumal ein "Probebetrieb" am Herrentag ankam und gut besucht war.
Werner Mett


Robby Rauer öffnet morgen erstmals den imbiss am Goderner Strand und übernimmt auch den Verleih von Booten.


Quelle: SVZ (02. Mai 2002)

Donnerstag, 2. Mai 2002

In dieses Haus zieht jetzt Goderns Dorfleben ein Renoviertes Gemeindehaus gestern eingeweiht

Mit einem Tag der offenen Tür weihten die Goderner gestern ihr frisch renoviertes Gemeindehaus ein. "In dieses Haus wird jetzt Leben einziehen", verkündete Bürgermeister Klaus Hillmer, nachdem er feierlich das Band zur Eingangstür durchschnitten hatte und damit den Weg freigab für die Besichtigung der Räume. Im neuen Gemeindehaus haben auch die Kümstler des Goderner Kreises ihr neues Domizil. Ebenso soll die Ausstellung "Godern in der Zeitgeschichte" hier Raum finden.

"Dieser Tag wird in die Geschichte Goderns eingehen", freute sich Bürgermeister Klaus Hillmer über das hell und vollständig renovierte Gemeindehaus. Der Beschluss zur Sanierung war gefallen, als das Amt für Landwirtschaft im vergangenen Jahr Fördermittel von 150000 Mark bewilligte. Ein neues Dach, das 35 Quadratmeter große Atelier im Obergeschoss, neue Türen im Erdgeschoss sind einige der dabei in Angriff genommen Maßnahmen. Goderns Bürgermeister lobte die gute Zusammenarbeit - "präzise wie ein Uhrwerk" - vom Amt Ostufer Schweriner See bis zum Bauleiter.

Dabei hatten die Umbaumaßnahmen am 8. Januar einen herben Rückschlag erlitten. An diesem "rabenschwarzen Tag", so Hillmer, wurde das Haus durch einen technischen Defekt geflutet. Glücklicherweise handelte die Provinzial-Versicherung schnell, so dass die Arbeiten gleich wieder aufgenommen werden konnten.

Bauleiter Gottfried Michael leitete straff den Ablauf, wie ein "Feldwebel", so Klaus Hillmer. Hiesige Firmen stiegen ein, "Bauunternehmer Eckhard Harm zeigte, was seine Männer können. Unser Mann für alle Fälle, Elektromeister Peter Harms, wirbelte, was das Zeug hält. Bald ging wieder ein Licht an", beschrieb Goderns Bürgermeister die folgende Zeit. Weiter arbeiteten Bauunternehmer Jörg-Heiner Mischel, Tischlerei Dehl aus Pinnow, die eine Tür spendierte und die Firma Farbe und Raum am Gemeindehaus. Die Künstler des Goderner Kreises tapezierten und malerten. Unternehmer Frank Hüttenrauch säuberte die Mauer mit Wasserstrahlgeräten.

Dann begann der Schlussspurt. Gemeindevertreter, Feuerwehr und viele fleißige Goderner räumten Möbel ein, putzten und schrubbten von der Küche bis zum Sanitärtrakt, brachten Gardinen an. Am Sonntagabend war die Schlacht gewonnen.

Unter den rund 160 Gästen, die anschließend am Strand den Mai feierten, waren gestern auch Ilse und Walter Becker, die sich über die gelungene Modernisierung freuten. Walter Becker wurde vor 70 Jahren im jetzigen Gemeindehaus geboren.



Bürgermeister Klaus Hillmer (vorn 2.v.r.) schnitt gestern Vormittag das Band zur Einweihung des schmucken Goderner Gemeindehauses im Dorfkern durch.


Quelle: SVZ (02. Mai 2002)

Freitag, 26. April 2002

Goderner können ihr rekonstruiertes Gemeindehaus am 1. Mai besichtigen

Tag der offenen Tür von 11 bis 13 Uhr / Am Montag Feier am Strand


Mit dem Aufstellen eines Maibaumes am Montag, dem 29. April, beginnt am Goderner Strand gegen 15.30 Uhr die Maifeier. Das beschlossen die Gemeindevertreter. Dazu sind Jung und Alt herzlich eingeladen.

Am 1. Mai wird das rekonstruierte Gemeindehaus, das ein Atelier für den Goderner Kreis, Kunstverein e. V. beherbergt, offiziell übergeben.

Anschließend können alle interessierten Bürger das Haus bei einem Tag der offenen Tür von 11 bis 13 Uhr besichtigen.

Am Nachmittag, ab 15 Uhr, findet dann bei Kaffee und Kuchen die Maifeier am neu gestalteten Strand des Pinnower Sees statt.

Bereits am Wochenende putzten mehr als 60 Goderner, unter ihnen 19 Mitglieder des Pinnower Anglervereins, das Dorf frühlingsfein. Gesäubert wurde die Uferzone. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Godern gestalteten Außenanlagen, Senioren pflegten das Kriegerdenkmal, andere Helfer und Gemeindevertreter sammelten Müll am Mühlensee ein. Dabei kamen 13 Säcke sowie allerhand Schrott zusammen.
Tage zuvor hatten im Auftrag der Gemeinde Mitarbeiter der GSD Umwelt & Communalservice aus Görslow den Strand für die neue Saison vorbereitet. Neue Sitzgelegenheiten, ein Sponsorbeitrag des Crivitzer Sägewerks, sowie 20 reparierte Bänke wurden aufgestellt und 2 Tore für den neuen Bolzplatz montiert.



Die Pinnower Angler säuberten ihr Gelände am Goderner Strand.
19 Petrijünger waren dabei. Foto: Hillmer


Quelle: SVZ (26. April 2002)

Donnerstag, 4. April 2002

Vorfreude auf das neue Atelier 

Kunstverein Goderner Kreis erhält ein eigenes Domizil / Sommergalerie ab 29. Juni

Die Vorfreude bei der Goderner Künstlerschar ist groß. Wenn am 1. Mai das vollständig sanierte Gemeindehaus in der Alten Dorfstraße 6 mit einem Tag der offenen Tür übergeben wird, erhält der Goderner Kreis, Kunstverein e. V. ein neues, bleibendes Domizil.  

Bei der Rekonstruktion des Gebäudes wurde nicht nur das Dach neu eingedeckt. Der bislang ungenutzte Boden ist mit Fördermitteln zu einem Künstleratelier ausgebaut worden. Gauben und Dachfenster sind eingebaut, um gute Lichtverhältnisse zu erreichen. Dadurch wurde die Architektur des Gemeindehauses aufgewertet.

Auf der 36 Quadratmeter großen Fläche entstand gleichzeitig ein Raum für die ständige Ausstellung "Godern in der Zeitgeschichte". Darauf freuen sich die Dorfchronisten. Das Projekt entwarf Holger Hartwig, Mitglied des Goderner Kreises, die Ausführung übernahm das Schweriner Ingenieurbüro Gottfried Michael.

In den verbleibenden Wochen werden die Künstler tatkräftig mit Hand anlegen, um den Räumen den letzten Schliff zu geben. Altes Mauerwerk wird gesäubert, Tapeten werden geklebt und der Farbpinsel tüchtig geschwungen.

Die 15 Hobbykünstler haben sich auch in diesem Jahr allerhand vorgenommen. Jeden ersten Freitag im Monat sind ab 16.30 Uhr alle interessierten Kinder und Jugendlichen aus der Region und Schwerin zu einem Malzirkel eingeladen.

Das Abc der Malerei wird kostenlos vermittelt. Weiterbildung steht für die großen Künstler an jedem letzten Freitag im Monat ab 18.30 Uhr auf dem Programm. Grafiker Winfried Wolk, Vorsitzender des Vereins gibt als Profi Tips und Ratschläge.

Dabei entstehen auch neue Werke für die traditionelle Goderner Sommergalerie, die am 29. Juni ihre Pforten öffnet. Bis zum 31. August haben dann die Besucher Gelegenheit, die Galerie zu besuchen. Neue Werke der Goderner sind vom Mai bis Juni auch in einer Ausstellung in der Schweriner Handwerkskammer zu sehen. Große Resonanz fanden die Expositionen im vergangenen Jahr in Schwerin, Crivitz, Parchim und in Husum.

Neue Anregungen holen sich die Künstler bei einem Workshop in Neuendorf auf der Insel Hiddensee im Oktober. Die dort entstehenden Arbeiten werden im StAUN Stralsund ausgestellt.

Zurzeit befassen sich die Mitglieder mit der Gestaltung eines Wandbildes für das Treppenhaus im neuen Feuerwehrhaus in der Gemeinde. Dargestellt werden dabei Elemente aus der über 625-jährigen Geschichte des Dorfes.

Arbeit an Postkarten aus der Region

Gearbeitet wird auch an Entwürfen für Postkarten mit Motiven aus der Region - ein Angebot nicht nur für Urlauber und Touristen.

Und schließlich werden die Mitglieder am 17. August mit Kindern am Wasser malen.

Der Goderner Kreis ist und bleibt seit seiner Gründung im Jahr 1977 ein Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturfreunde aus der gesamten Region.


Quelle: SVZ (04. April 2002)

Mittwoch, 6. März 2002

Nach Orkantief Anna Sturmschäden beseitigt

Nachdem das Orkantief Anna in der Nacht zum 26.02.02 große Schäden im Waldstück am Pinnower See angerichtet hatte, wurden diese in den letzten Tagen beseitigt. Somit ist der Wanderweg wieder voll passierbar. Wichtig war dies auch, weil am 1. April der alljährliche Osterduathlon in Godern stattfindendet. Da muss der Waldweg für die Sportler frei sein.  



Die Sturmschäden wurden beseitigt. Der Weg ist wieder frei. Fotos: Würschnitzer


 

Donnerstag, 28. Februar 2002

Nach Orkantief Waldweg am Pinnower See unpassierbar

Das Orkantief Anna fegte in der Nacht zum 26.02.02 mit Windgeschwindigkeiten bis zu 180 km/h über Godern und richtete im Waldstück am Pinnower See große Schäden an. Es stürzten zahlreiche Bäume um, die nun den Wanderweg für Spaziergänger, Fahrradfahrer und Reiter unpassierbar machen. Streckenweise liegen drei bis fünf umgestürzte Buchen hintereinander. Begünstigt wurden diese Schäden auch durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage, die den Waldboden aufgeweicht haben. Orkantief Anna war der bisher stärkste Sturm in diesem Jahr.

Wer fühlt sich nun für die Beseitigung der Sturmschäden verantwortlich?






Das Ausmaß der Schäden ist auf den Fotos vom 28.02.02 erkennbar.
Fotos: Würschnitzer

 

Freitag, 25. Januar 2002

Goderner präsentiert Gemeinde im Internet


Eine private Homepage über seinen Heimatort Godern fertigte der junge Goderner Frank Würschnitzer an. Auf den einzelnen Seiten können die Nutzer des Internets jetzt weltweit Interessantes über die Gemeinde erfahren. In Arbeit ist eine Würdigung der 626-jährigen Geschichte des Ortes. Eine Fotogalerie wird das Angebot ebenfalls erweitern. Interessantes für die Goderner selbst: Der Internet-Auftritt bietet die Abfuhrtermine der gelben Werkstoff-Säcke ebenso wie die genauen Fahrpläne der Busverbindungen von und nach Godern.

 

Unter www.godern-online.de erscheint die Homepage auf dem Bildschirm.



Der Auftritt von Godern im Internet. Foto: Kewitz

 


Quelle: SVZ (15. Februar 2002)

Dienstag, 5. Februar 2002

Dank an die "Macher des Ortes"

 

Goderns Bürgermeister lud zum Neujahrsempfang / Spontan für Senioren gesammelt

 

Zum diesjährigen Neujahrsempfang hatte am Wochenende der Bürgermeister von Godern eingeladen. Zu den Gästen gehörten die im Ort ansässigen Unternehmer sowie weitere Bürger, die sich ehrenamtlich für ihre Gemeinde einsetzen.

Insgesamt hatten sich 40 geladene Gäste im neuen Feuerwehrhaus des Dorfes eingefunden. Dazu gehörten Unternehmer - insgesamt 18 Firmeninhaber sind in der Gemeinde ansässig - sowie die Vorsitzenden der im Ort wirkenden Vereine, unter ihnen der Chef der freiwilligen Feuerwehr.

Die Unternehmer des Dorfs gelobt
Auch die Mitglieder des Festkomitees zur 625-Jahrfeier Goderns sowie die Dorfchronisten waren dabei. Sie hatten sich um die Gestaltung der Jubiläumsfeierlichkeiten im vergangenen Jahr verdient gemacht.

Bürgermeister Klaus Hillmer dankte allen, die mit ihrer Arbeit, ob haupt- oder ehrenamtlich, zum Gedeihen der Gemeinde beitrugen. Er sprach davon, dass bei diesem Empfang die "Macher des Dorfes" vereint seien.

Die Veranstaltung ist übrigens dabei, sich zu einer Goderner Tradition zu entwickeln. Es war bereits der 6. Neujahrsempfang in der Gemeinde.

Auch mit seiner Bilanz des Erreichten (siehe nebenstehende Übersicht) machte Hillmer deutlich, dass ohne die vielfältige Unterstützung der Handwerker, Gewerbetreibenden sowie anderer Sponsoren und Helfer viele Projekte nicht hätten verwirklicht werden können.

Auch Amtsvorsteher dankte Bürgern
Höhepunkt des zurückliegenden Jahres war das 625-jährige Ortsjubiläum. Dieses Ereignis wurde u. a. genutzt, um einen großen Schritt für die Verschönerung des Dorfbildes zu tun und neue touristische Ziele im Gemeindeterritorium zu erschließen, wie beispielsweise einen geologischen Lehrpfad.

Amtsvorsteher Carlo Folgmann würdigte ebenfalls all jene, die zum Wohle der Gemeinschaft wirkten und wirken. Namens des Amtes Ostufer Schwerinern See sprach er zugleich allen ehrenamtlich tätigen Bürgern seinen Dank aus.

Während des Empfangs entschlossen sich die Gäste zu einer Spendensammlung. Dabei kamen 510 Euro zusammen. Das Geld soll für die Seniorenarbeit in der Gemeinde eingesetzt werden. CM



Zum Neujahrsempfang hatte der Goderner Bürgermeister ins Feuerwehrhaus eingeladen. Foto: Mackowiak

 
Aus der Bilanz des Jahres 2001

  • 625-Jahr-Feier
  • Übergabe des geologischen Lehrpfades
  • Neue Geräte für den Spielplatz am Strand
  • Erste Publikation zur Geschichte Goderns
  • Beginn der Rekonstruktion des Gemeindehauses
  • Straßenbeleuchtung für An Hog Bag
  • Ausbesserung der Straße nach Neu Godern
  • Osterduathlon

  Aus den Vorhaben des Jahres 2002

  • Übergabe des sanierten Gemeindehauses mit Künstleratelier
  • Rekonstruktion des Sanitärgebäudes am Strand
  • Straßenbau am Waldrand
  • Sommergalerie und Strandfest
  • Übergabe eines Wandbildes für das Feuerwehrhaus
  • Bau eines Aussichtsturmes am geologischen Lehrpfad
  • Gestaltung eines Wald- und Tierlehrpfades
  • Übergabe der ständigen Ausstellung über Godern in der Zeitgeschicht

 

Quelle: SVZ (05. Februar 2002)



Freitag, 25. Januar 2002

Baumkonto der Gemeinde Godern

Die Gemeinde Godern ist die erste in Gemeinde, die in Norddeutschland ein Baumkonto eröffnet hat. Das heißt, künftige Ausgleichspflanzungen können mit dem Baumkonto verrechnet werden. Jeder Einwohner wird somit gebeten, die Pflanzung von Hecken und Bäumen der Gemeinde mitzuteilen, damit diese in das Baumkonto aufgenommen werden können. Sprechstunde ist am Donnerstag in der Zeit von 18:00 bis 19.00 Uhr im Gemeindehaus.

 


Freitag, 25. Januar 2002

Die Gemeinde Godern ist online.

Die erste Homepage über die Gemeinde Godern ist online, weitersagen www.GODERN-ONLINE.de